Gesundheit aktuell

Hier unser Ratgeber des Monats

Sportler brauchen mehr Magnesium

Susanne Münch PTA, Heimversorgung
Susanne Münch
PTA, Heimversorgung

Ihr Apothekentipp für Mai von Susanne Münch

Claudia Jabari, Apothekerin
Claudia Jabari
Apothekerin

Ihr Apothekentipp für Mai von Claudia Jabari

Überall sieht man sie wieder: Walker, Jogger und Radfahrer, die etwas für ihre Gesundheit tun möchten. Wichtig: Wer sich körperlich betätigt, hat einen erhöhten Magnesiumbedarf!

Die körperliche Anstrengung begünstigt Magnesiumverluste, die primär durch eine gesteigerte Schweißproduktion hervorgerufen werden. Vor allem bei hoher Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit sind die Flüssigkeitsverluste (bis zu 2 Liter pro Stunde) beträchtlich.

Ohne Magnesium keine Energie
Magnesium ist Bestand­teil von über 600 Enzymen im mensch­lichen Körper und spielt eine wesent­liche Rolle bei allen intra­zellulären Stoff­wechsel­vorgängen, die mit der Synthese oder dem Umbau von energie­reichen Substanzen (z.B. Glukose) verbunden sind. Es ist für den Energie­stoff­wechsel wichtig. Die am Glukose­stoffwechsel beteiligten Enzyme benö­tigen zur Aktivierung Magnesium. Ohne Magnesium kann keine Energie bereit­ge­stellt werden. Die bei unzu­reichendem Sauer­stoff­angebot in der Muskel­zelle einsetzende Laktat (Milchsäure)‑bildung (anaerober Abbau der Glukose) limitiert die körperliche Belast­barkeit. Laktat muss daher möglichst schnell aus dem Körper eliminiert werden, wozu eben­falls Magnesium benötigt wird. Die Deutschen Gesell­schaft für Ernährung empfiehlt als tägliche Magnesium­zufuhr für einen Erwachsenen je nach Alter und Geschlecht 300 ‑ 400 mg. Bei Sportlern kann der tägliche Magnesium­bedarf je nach sportlicher Bean­spruchung sogar um das Zwei- bis Dreifache höher liegen.

Muskelverspannungen und Krämpfe
Typische Symptome bei Magnesium­mangel sind Muskel­verspannungen und Krämpfe, die auch schon während der sportlichen Betä­ti­gung auftreten können. Eine unzu­reichende Magnesium­versorgung kann die Muskel­funktion beein­träch­tigen und die Anfällig­keit für Muskel­faserrisse und Zerrungen steigt.

Weitere Tipps
Wärmen Sie sich vor dem Sport auf, damit Sehnen, Bänder, Muskeln und Gelenke vor­be­rei­tet sind. Auch während des Sports ist es wichtig, verlorene Flüssig­keit und Mineralien (Magnesium, Natrium und Kalium) zu ersetzen. Und: Füllen Sie nach dem Sport auf jeden Fall Ihren Magnesium­speicher wieder auf. Nehmen Sie dazu ein gut bio­verfüg­bares und hoch­dosiertes Magnesium‑Präparat. Magnesium ist das Power­mineral für Sportler und für Menschen, die gerne aktiv und in Bewegung sind und ihre sportliche Leistungs­fähigkeit erhalten wollen.

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